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alex kohout

Ich wurde in Thüringen geboren, habe in Berlin Physik studiert und mich danach der Fotografie gewidmet. Jaja, ich weiß, aber ein Physikstudium kann man immer gut gebrauchen. Ich bin nunmehr nach zahlreichen Assistenzen seit 2004 freiberuflich als Fotograf tätig – Schwerpunkt Portrait und Mode. Ich bin Heikonaut, weil mich schon immer auch andere Bereiche aus Kunst und Kultur interessiert haben und alle von der naheliegenden Zusammenarbeit profitieren können.

030/322 99 172·alex(at)aaka(dot)de·www.alexkohout.com
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anne kathrin schuhmann

Lieber Korn statt Pixel, Flamingorosa statt Graustufen. Meine Bilder tänzeln gern auf dem schmalen Grat zwischen inszenierter und dokumentarischer Fotografie. Dabei erzählen sie von koscheren Heiratsmärkten, japanischen Katzen und Thüringer Schönheiten im Exil.

030/322 99 172·anneschuhmann(at)gmx(dot)de
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anschlaege

anschlaege.de ist ein Designstudio. Unser Schwerpunkt ist Visuelle Kommunikation – von Ideenskizzen auf Servietten bis hin zu komplexen Projekten. Zusammen mit unseren Partnern erschließen wir uns Themen und entwickeln Lösungen, die ins Schwarze treffen und Blicke auf sich ziehen. Gilt es, sich direkt einzumischen, unterbreiten wir ebenso utopische wie realistische Vorschläge. Wir arbeiten an Entwürfen für eine bessere Welt.

2002 wurde anschlaege.de von Axel Watzke, Steffen Schuhmann und Christian Lagé gegründet. Vor einem Jahr zogen wir aus der Berliner Innenstadt in den Heikonaut, weil wir in der Mittagspause lieber Rasen mähen, als Milchschaum schlagen.


030/421 05 477·info(at)anschlaege(dot)de·www.anschlaege.de
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c neeon

Clara Leskovar und Doreen Schulz, die unter dem Labelnamen c.neeon in Berlin arbeiten, haben ihren Abschluss an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee im Jahre 2004 gemacht. Im vergangenen Jahr gewannen sie den renommierten Grand Prix des internationalen Mode-Festivals im südfranzösischen Hyères. In der Folge wurden sie von den Organisatoren der London Fashion Week eingeladen, im Rahmen des New Generation Sponsorships ihre Kollektion in Form einer eigenen Modenschau zu präsentieren. Seither ist c.neeon regelmäßig auf der London Fashion Week zu Gast. Der Name des Labels setzt sich aus den Initialien der Designernamen zusammen, die durch Spitznamen aus ihrer Kindheit leicht abgewandelt wurden. Ihr Design ist gekennzeichnet durch starke, grossflächige Drucke und teils asymetrische, voluminöse Schnitte. Druck und Schnitt stehen in einem engen Verhältnis zueinander. Die Designerinnen begann bereits während des Studiums die Arbeit unter dem Labelnamen c.neeon. Bereits im Jahre 2004 gewannen sie in Berlin den »Fashion Channel« Wettbewerb der Galeries Lafayette, wodurch sie eine dreimonatige Ausstellung in Paris durchführen konnten. Auch in Japan wurden Kollektionen des Labels mehrmals ausgestellt.

030/421 054 79·info(at)cneeon(dot)de·www.cneeon.de
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despina stokou

In ihren Arbeiten bewegt sich Despina Stokou häufig in Zwischenräumen. Zwischen privat und öffentlich, zwischen momentan und monumental, zwischen trivial und bedeutsam. Das Besondere ist der rasche Wechsel zwischen Malerei und Fotografie. Dokumentierte Details werden so einer steten Beobachtung und Neubewertung unterzogen. Die Künstlerin selbst, ob als Beobachterin oder Malerin, ist der Filter in diesem Prozess.

030/671 205 63·bobstroll(at)gmx(dot)de·www.artnews.info/despinastokou
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it's raining elephants

Wenn es Elefanten regnet, dann sind wahrscheinlich wir, Nina Wehrle und Evelyne Laube die Auslöser. Vierhändig und zweiköpfig entwickeln wir unsere Bildwelten. Wir arbeiten mit Leidenschaft in den unterschiedlichsten Bereichen der Illustration und stoßen dabei immer wieder zu neuen Ufern. Themen und Medien ändern sich, stetig ist unsere Neugier, die Lust auf neue Herausforderungen und der Wille in ungeahnte Tiefen vorzudringen. Illustration ist mehr als dekorative Ergänzung und findet nicht zwingend zwischen zwei Buchdeckeln statt. Wir lieben kreatives Chaos, konstruktiven Vandalismus, Feinabstimmung, Hahnenkämpfe und Rita Pavone.

Die Schweizer Elefanten sind im Sommer 2009 im Heikonaut eingezogen.


0177/431 07 61·evelyne(at)itsrainingelephants(dot)ch·www.itsrainingelephants.ch
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emil futur

Emil Futur sind vier Frauen, die eines wissen: Zukunft soll man gestalten, bevor es ein anderer tut. Wir wollen der besten aller denkbaren Zukünfte, die Form geben, die Sie verdient. Deshalb arbeiten Emil Futur interdisziplinär: Film, Animation, Print und Virtuelles. Typographie und Grafik inklusive. Dazu haben wir ja vier Köpfe, acht Augen und acht Hände. Mindestens. Wer Form sagt, muss auch Inhalt sagen. Und andersherum. Es ist fast ein alter Hut, dass Mensch, Umwelt, Zukunft und vor allem das Dazwischen nur inter-, multi-, hypermedial begreiflich gemacht werden können. Aber wenn Sie es wünschen: Wir ziehen ihn gern!

Emil Futur sind Denise Faust, Bettina Braun, Jenny Schumann und Karin Steger.

030/671 205 63·hello(at)emilfutur(dot)com·www.emilfutur.com
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karin steger

Eine Spitzenköchin bin ich nicht aber meine Arbeiten schmecke ich trotzdem gern stilsicher ab: In meiner Linken eine Brise Humor, in meiner Rechten das geübte Handwerkszeug. Als Kommunikationsdesignerin und Konzepterin für audiovisuelle Medien erarbeite ich mit Kunden ungewöhnliche Ideen und berate in allen Phasen der Produktion. Der Heikonaut bietet ideale Produktionsbedingungen und mögliche Kooperationspartner, so dass Lösungsvorschläge schnell und effizient umgesetzt werden können. Seit Anfang 2007 habe ich mein Atelier im dem ehemaligen Kindergarten. Aus einer anfänglichen Neugier wurde schnell eine große Leidenschaft. Der Blick aus dem Fenster fesselt und inspiriert mich gleichermaßen. Zwischen Plattenbauten, Pudeln und dem Kaisers um die Ecke zeichnet sich ein ganz anderes Berlin, dessen Faszination sich aus der Entdeckung des Gewöhnlichen speist - Bon Appetit!

030/530 190 20·info(at)karinsteger(dot)de·www.karinsteger.de
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kathi kaeppel

Schwerpunkt meiner Arbeit ist Character Design, d.h. ich denke mir Figuren aus, die anschließend in Illustrationen, Animationen, Musikvideos oder Ausstellungen agieren und kommunizieren. Ich habe in Weißensee Kommunikations Design studiert und Animation in England. Zusammenarbeit findet u.a. mit der trickfilmlounge, candy creatures und atak statt.

030/322 991 73·kathi(at)monogatari(dot)de·www.kathikaeppel.de
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maarten isaak de heer

Maarten Isaak de Heer macht Trickfilme seit 2002. Im Heikonaut arbeitet er an einem riesigen Wimmelbild.

030/428 032 58·maarten(at)heerenmeester(dot)net·www.heerenmeester.net
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machmabunt

Vom Außenauftritt großer Aktiengesellschaften bis hin zum Bühnenbild kleiner Off-Theater: machmabunt® entwickeln und realisieren Gestaltungskonzepte auf hohem Niveau, die gut durchdacht und nachhaltig sind. Wir denken mit und auch noch weiter - quatschen können andere besser:) machmabunt® wurde 2007 von Patricia Jaecklin und Mark Munzinger, die bereits seit 2003 zusammenarbeiten, gegründet. Im selben Jahr bezogen wir unser Büro im Heikonauten, weil wir hier alles haben, was das Herz höher schlagen lässt: Jede Menge Platz, eine grandiose Aussicht, erstklassigen Kaffee und Freunde und Kollegen, die ihn mit uns trinken. Und, seit kurzem, Simone Schöler, mit der die Arbeit gleich nochmal so viel Spaß macht.

030/322 991 71·gutentag(at)machmabunt(dot)de·www.machmabunt.de
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nepomuk

Nepomuk are Sven Neitzel, Doris Freigofas and Daniel Dolz, three graphic designers from Berlin, born in the former GDR in the early 1980s. We are interested in both graphic design and illustration – we create work that combines the fortes of both disciplines. We take inspiration out of the pulsating city that's surrounding us, as well as the silence and solitude of nature. It's important to find a balance, to not get lost in the big stream and to find your own creativity.

0172/754 75 81·info(at)nepomukworld(dot)com·www.nepomukworld.com
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noi – ines königsmann und nora schmidt

Ines Königsmann und Nora Schmidt lernten sich während ihres Produktdesign Studiums an der Bauhaus-Universität in Weimar kennen. Nach ihrer Wanderzeit in unterschiedlichen Städten und Ländern haben sich die beiden in Berlin wiedergetroffen und entwickeln nun gemeinsam Möbel und Produkte unter dem Label NOI.

0176/643 925 50·info(at)noi-berlin(dot)de·www.noi-berlin.de
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peter gabler

Ich bin der Älteste der Besatzung, Peter Gabler, mit 58 Jahren seit August 2005 Angestellter der Heikonauten.

Was ich hier mache? Da ich eine kfm. Ausbildung habe, verwalte ich den Heikonauten. Ausserdem unterstütze ich die Studie zur Kulturwirtschaft in Lichtenberg als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Nach Feierabend bin ich aber auch der Tischler, Glaser, Maurer, Elektriker, Maler, Hausmeister usw. also der Mann für alle Fälle, der einzige Handwerker im Haus, der auch die Bücher führen kann und sich mit den Ämtern rumschlägt.

Warum ich hier bin? Weil es Spaß macht und ich feststellen mußte, dass auch Ältere noch ganz gut zu gebrauchen sind.


030/530 190 20·peter.gabler(at)anschlaege(dot)de
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stefan eichhorn

Stefan Eichhorn studiert Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und kam nach einem einjährigen Studienaufenthalt in Norwegen an Bord des Heikonaut. Ab Oktober 2006 mit dem ehrenvollen Titel Diplomand versehen, wird er im Juli 2007 sein Studium beenden. Seine plastischen Arbeiten übersteigen selten die Gröée von Modellen, selbst raumbezogene Werke bleiben künstlich und surreal. Sie erzählen von Rückzugsorten, von vermeintlicher Idylle von Heimat oder vom Verschwinden und Verstecken.

030/530 190 20·post(at)stefaneichhorn(dot)de·www.stefaneichhorn.de
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tina veihelmann

Tina Veihelmann ist freie Journalistin und Autorin. Als Kiezschreiberin untersucht sie zur Zeit den Soldiner Kiez im Wedding. Im Herbst erscheint im Verlag Potsdamer Bibliothek Östliches Europa das Buch »Aurith–Urad, zwei Dörfer an der Oder«, das in Zusammenarbeit mit anschlaege.de entstand.

Als man Juri Gagarin ins All schoss, rief er fröhlich "Pojechali!" Los geht´s! obwohl er keine Ahnung hatte, ob sein Fluggefährt nicht binnen Minuten wie Ikarus Flügel verkokeln würde. Er wusste nicht, wie viele Hitzekacheln von seiner Sojus bereits abgefallen waren, als er im Weltall herumkreiste. Und als er landen wollte, betätigte er einfach eine Art Schleudersitz und schlug unsanft auf einem Kartoffelacker auf. Juri stand auf, klopfte sich lächelnd den Staub aus den Hosen und sprang frohgemut davon. Kein Mucks über die unsanfte Landung.

Juri war aus dem Stoff, aus dem Helden gemacht sind. Er war als Bauernkind in einer Erdhütte aufgewachsen, die Familie hatte gehungert und Juri hatte gelächelt und den Eltern Hoffnung geschenkt. Dann wuchs er heran, erlernte den ehrlichen Beruf des Gießers, entdeckte seine Leidenschaft für die Fliegerei und sattelte um. Dank seines Lächelns gewann er ein Casting für den ersten Flug ins All. Nun lächelte Juri für Millionen von Menschen, und die Menschen liebten ihn dafür, dass er zu den Sonnen und Planeten flog und ihnen den Glauben an das Unmögliche schenkte. Wenn Juri unbeschadet im Kosmos herumflog, dann konnte es ebenso gut sein, dass die sozialistische Wirtschaft ausreichend Schuhe produzieren würde, oder dass Gott auf die Erde zurückkehren würde, oder dass ein Kosmonaut selbst Gott werden würde. Juri war unsterblich, das wussten die Menschen. Als es sieben Jahre später hieß, Juri sei mit einem Flugzeug abgestürzt und gestorben, wussten die Leute, dass der russische Geheimdienst diese Geschichte erfunden hatte. Ihr Juri, der im Kosmos gewesen war, lebte. Natürlich ist Juri nicht tot. Juri lächelt noch immer, für die, die ihn verstehen. "Die heutige Raumfahrt, die hat ein kranker Esel beim Scheißen verloren", sagt er. "Die Menschen heute haben den Traum der Kosmonauten vergessen. Sie machen sich ins Hemd, sobald ein Stück Außenverkleidung ihres Schiffchens in den Weltraum fliegt. Nach den Sternen greifen muss man, nicht im All herumdümpeln. Und nie vergessen, dass man unsterblich ist."


030/530 190 20·tina.veihelmann(at)gmx(dot)de·www.tina-veihelmann.de
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